Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet mit großen Schritten voran. Aktuell stehen 3 Anwendungen der TI im Fokus:

  1. NDFM = Notfalldatenmanagement
  2. eMP = elektronischer Medikationsplan
  3. KIM = Kommunikation im Medizinwesen

Mit diesem Artikel möchten wir näher beleuchten, was sich hinter den Schlagwörtern versteckt, welche Fristen es gibt und welche technische Ausstattung Sie benötigen.

NFDM (Notfalldatenmanagement)

Das Notfalldatenmanagement gehört in die Kategorie der freiwilligen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte. Mit Hilfe des NFDMs soll es möglich sein, notfallrelevante Daten des Patienten auf der elektronischen Gesundheitskarte zu speichern. Zusätzlich sollen weitere Dokumente (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung...) auf der eGK hinterlegt werden können.

eMP (Elektronischer Medikationsplan)

Der elektronische Medikationsplan gehört ebenfalls in die Kategorie der freiwilligen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte. Der eMP ist die digitale Weiterentwicklung des bundeseinheitlichen Medikationsplan und wird auch auf der eGK des Patienten gespeichert. Somit können zukünftig alle Ärzte und Apotheker die Daten aktualisieren.

KIM (Kommunikation im Medizinwesen)

KIM soll die sichere digitale Kommunikation aller Leistungserbringer im Gesundheitswesen ermöglichen Somit können u.a. Arztbriefe, Befunde und Entlassungsbriefe digital verschickt werden.

Die erste Pflichtanwendung soll zum 01.01.2021 die eAU (elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) werden. Bis dahin müssen alle Praxen an KIM angeschlossen sein.

Publikation der gematik: Sichere Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

Was wird dafür benötig?

Ein wesentliches Element der oben aufgeführten Anwendungen ist die qualifizierte elektronische Signatur (QES). Sie übernimmt im digitalen Informationsaustausch die rechtssichere Unterschrift. Die QES dient auch der Verschlüsselung von medizinischen Dokumenten. Zwingend erforderlich ist außerdem ein Heilberufeausweis (eHBA) der 2-ten Generation, die PVS-Schnittstellen und die Zulassung des TI-Konnektor als eHealth-Konnektor durch die gematik.

eHBA Anbieter:

Bitte beachten Sie das Sie einen eHBA der 2-ten Generation benötigen!!!

medisign: https://www.medisign.de/produkte/elektronische-heilberufsausweise-ehba/

Bundesdruckerei: https://www.bundesdruckerei.de/de/Service-Support/Service/Elektronischer-Heilberufsausweis-eHBA

T-Systems: https://smcb.telesec.de/tsp-applicant/request/options.html

Ab wann ist es verfügbar?

Wir rechnen damit, dass die notwendigen Zertifizierungen Q3 / Q4 2020 abgeschlossen sind.

Gibt es eine Förderung?

Die verschiedenen Anwendungen werden unterschiedlich stark gefördert.

Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrer KV.

KV Sachsen-Anhalt: https://www.kvsa.de/praxis/it_in_der_praxis/telematik_infrastruktur/finanzierung_der_ausstattung.html

KV Sachsen: https://www.kvs-sachsen.de/mitglieder/telematikinfrastruktur/nfdmemp/

KV Thüringen: https://www.kv-thueringen.de/mitglieder/telematik/telematikinfrastruktur

 

Allgemeine Erklärungen inkl. Erstattungen der KBV: https://www.kbv.de/html/1150_46369.php

 

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